Airline SAS rutscht noch tiefer in Verlustzone

Die krisengeplagte skandinavische Fluggesellschaft SAS ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Vorsteuerverlust belief sich von November bis Januar auf umgerechnet 73,33 Millionen Euro, wie das skandinavische Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
08.03.2017 11:03

Das Minus fiel damit mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahreszeitraum und schlechter als von Analysten erwartet. Airline-Chef Rickard Gustafson erklärte dies mit den Treibstoffkosten, negativen Wechselkurseffekten und der norwegischen Flugsteuer, die der Konzern angesichts des scharfen Wettbewerbs nicht an Kunden weitergeben könne.

SAS setzen seit längerem Billigflieger wie Ryanair oder Norwegian Air zu. An SAS sind die Regierungen aus Schweden, Norwegen und Dänemark beteiligt. Die Fluggesellschaft will im zweiten Halbjahr Details neuer Einsparungen bekanntgeben, um den Abwärtstrend zu stoppen.

(AWP)