Airopack rutscht 2016 noch tiefer in die roten Zahlen

Die Airopack Technology Group hat 2016 zwar mehr Umsatz erzielt, unter dem Strich aber erneut tiefrote Zahlen geschrieben. Die Verkäufe nahmen um 41% auf 11,3 Mio EUR zu, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilt.
24.03.2017 19:15

Das operative Ergebnis (EBITDA) rutschte derweil um 17,8 Mio auf -28,5 Mio EUR ab und unter dem Strich resultierte ein Verlust von 42,3 Mio EUR. Der Verlust des Herstellers von Verpackungslösungen hatte 2015 noch bei 16,3 Mio gelegen.

Verbesert hat sich die finanzielle Situation des Unternehmens. In der Bilanz belief sich die Cash-Position per Ende 2016 auf 8,34 Mio EUR (VJ 2,92 Mio), und das Eigenkapital wird mit 2,68 Mio (0,16 Mio) angegeben. Insgesamt beträgt die Bilanzsumme 93,9 Mio (32,6 Mio). Die Gesellschaft hatte im letzten Sommer eine Kapitalerhöhung durchgeführt, die zu einem Mittelzufluss von 43,5 Mio CHF geführt hatte.

Mit einem neuen Produktionsstandort in Waalwijk (NL) sieht sich Airopack nun indes gut positioniert, um die Absatzmengen zu beschleunigen. Die Übergangsphase liege nun wohl in der Vergangenheit und das Unternehmen könne sich nun voll auf Wachstum und eine verbesserte Produktionseffizienz konzentrieren, heisst es.

Mit Blick auf das Ergebnis erwarte Airopack in diesem Jahr eine "deutliche" Verbesserung; 2017 werde jedoch wegen des anhaltenden Wachstums die initiierten Effizienz-Initiativen nicht vollständig reflektieren. Das Management sei jedoch zuversichtlich, die mittelfristig anvisierten 700 Millionen Stück Aerosol-Verpackungen zu erreichen.

ra/mk

(AWP)