Akzo Nobel und Axalta brechen Fusionsgespräche ab

Der niederländische Spezialchemie- und Farbenkonzern Akzo Nobel und Axalta haben ihre Fusionsgespräche wieder beendet. Das teilte Akzo Nobel am späten Dienstagabend in Amsterdam mit. Ende Oktober hatte das niederländische Unternehmen bestätigt, eine konstruktive Diskussionen über einen möglichen Zusammenschluss des Geschäfts mit Farben und Lacken mit dem kleineren US-Konkurrenten zu führen.
22.11.2017 07:37

Die geplante Abspaltung des Spezialchemiegeschäfts sei von dem Abbruch der Fusionsgespräche davon unberührt und weiter im Zeitplan für April 2018. Die Erlöse aus der Abspaltung sollen den Aktionären zufliessen. Akzo Nobel hat derzeit mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen. Das Geschäft läuft nicht rund, das Unternehmen musste jüngst seine Ergebnisprognose erneut kappen.

Das Management musste zudem in der jüngsten Vergangenheit mehrmals umgebaut werden. Mit dem Hedgefonds Elliott gibt es einen Burgfrieden. Der vom aktivistischen Investor Paul Singer geleitete Hedgefonds wollte eigentlich, dass Akzo durch den US-Konkurrenten PPG Industries übernommen wird. Dagegen hatte sich Akzo erfolgreich gewehrt. Singer bekam im Gegenzug mehr Mitspracherecht über von ihm unterstützte Aufsichtsratsmitglieder./mne/zb

(AWP)