Allianz Suisse beziffert Unwetterschäden von Mai/Juni auf 10 Mio CHF

Wallisellen (awp) - Die Versicherungsgesellschaft Allianz Suisse rechnet für die Unwetter von Ende Mai und Anfang Juni mit einer Schadenssumme von rund 10 Mio CHF. Der Hagelsturm "Elvira" und das Sturmtief "Friederike" hätten bei den Allianz-Versicherten rund 3'000 Schadenfälle verursacht, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit.
30.06.2016 12:40

Der Juni 2016 sticht laut der Mitteilung aber im langjährigen Vergleich nicht besonders heraus, obwohl er als einer der feuchtesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gilt. Seit 2006 hat die Allianz Suisse demnach rund 200'000 Schadenfälle zu verzeichnen gehabt, die durch Naturereignisse wie Hagel, Überschwemmungen, Sturm, Blitz, Lawinen und Erdbeben verursacht wurden. Mehr als die Hälfte der Fälle trat in den Sommermonaten Juni und Juli auf.

Die Schadensumme aller Naturereignisse in diesem Zeitraum belief sich im Übrigen auf rund 640 Mio CHF, wovon fast exakt die Hälfte auf Hagelereignisse fiel.

"Durch die Klimaerwärmung wird die Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre immer grösser - deshalb rechnen wir künftig mit einer weiteren Zunahme von schweren Unwettern", lässt sich Markus Deplazes, Leiter Schaden der Allianz Suisse, in der Mitteilung zitieren.

rw/ra

(AWP)