Allianz Suisse rechnet nach Unwetter im Sommer mit Kosten von 54 Mio CHF

Allianz Suisse rechnet mit Kosten von rund 54 Mio CHF aufgrund der diesjährigen Unwettersaison im Sommer. Gesamtschweizerisch wird bis Ende Oktober von rund 17'500 Schadenfällen ausgegangen, schreibt der Versicherer am Dienstag.
31.10.2017 13:09

Der Sommer 2017 sei durch Hitzeperioden mit schwülheisser Luft und von teils kräftigen Gewittern geprägt gewesen. Die extremen Wetterlagen schlagen sich in der Schadenstatistik nieder und die Allianz registrierte den Angaben nach so viele Schadensfälle wie seit vier Jahren nicht mehr. Dabei gelte es aber zu beachten, dass die vergangenen Jahre relativ schadenarm gewesen seien.

Bemerkenswert sei zudem, dass die Unwetter in der Regel lokal begrenzt, dafür aber ungewöhnlich heftig ausgefallen sind. Das schadenintensivste Einzelereignis im Juli in der Region Zofingen schlug alleine mit rund 8,0 Mio CHF zu Buche. Gefolgt vom Hagelsturm im August im Tessin, der rund 7,1 Mio CHF Kosten verursachte.

Aufgeteilt nach Region zeige sich über alle Unwetterschäden hinweg, dass in diesem Jahr das Tessin mit insgesamt 10,5 Mio CHF an erster Stelle steht, gefolgt vom Kanton Bern mit rund 7,3 Mio und dem Kanton Aargau mit rund 7,0 Mio CHF. Am wenigsten betroffen waren derweil die Kantone Appenzell Innerrhoden (8'600 CHF), Nidwalden (34'000) und Glarus (55'000). In Bezug auf die Unwetterart seien erneut Hagelschäden der grösste Posten mit rund 29 Mio CHF.

sta/yr

(AWP)