Alpiq soll in Rumänien insgesamt 197 Mio CHF an Steuern zahlen

Alpiq soll in Rumänien insgesamt rund 197 Mio CHF an Steuern zahlen. Nach dem Steueraudit bei der Bukarester Niederlassung der Alpiq Energy SE, Prag, habe die rumänische Steuerbehörde ANAF Alpiq den finalen Entscheid zum Steuerbetreffnis zugestellt. Dabei geht es um Mehrwertsteuern, Gewinnsteuern und Strafsteuern für die Periode 2010 bis 2014, wie Alpiq am Freitag mitteilt. Der Entscheid der ANAG werde unter "Heranziehung aller lokal und international zur Verfügung stehenden Rechtsmittel" angefochten.
29.09.2017 18:26

Bereits Mitte August hatte Alpiq über den Steuerfall in Rumänien informiert. Damals hiess es, dass für die Periode 2010 bis 2014 ein Betrag von 175 Mio EUR zu zahlen sei. Bei jenem Entscheid handelte es sich um einen Entwurf zu Handen der Alpiq Energy SE, zu dem Alpiq Stellung nehmen konnte.

Die rumänische Steuerbehörde ANAF habe die Position von Alpiq und deren Vernehmlassungseingabe unberücksichtigt gelassen und den Entwurfsentscheid bestätigt, heisst es weiter in der heutigen Mitteilung.

Das von der ANAF ermittelte Steuerbetreffnis wird von Alpiq sowohl dem Grunde als auch der Höhe nach bestritten. Alpiq geht weiterhin davon aus, in dieser Angelegenheit zu obsiegen, zumal diese Beurteilung durch die vorliegenden Einschätzungen externer Steuer- und Rechtsberater gestützt werde.

Finanzchef Thomas Bucher zeigte sich Ende August zuversichtlich, den Steuerfall in Rumänien zu gewinnen.

cf/mk

(AWP)