Alpiq verstärkt Zusammenarbeit bei Kernenergie-Rückbau mit der deutschen Steag

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq verstärkt im Bereich des Rückbaus von kerntechnischen Anlagen die Zusammenarbeit mit der deutschen Steag. Die bereits bestehende Kooperation werde nun auf eine strategisch langfristige Basis gestellt, schreibt Alpiq in einer Mitteilung vom Montag. Dazu hätten die der Alpiq gehörende Kraftanlagen Heidelberg GmbH und die Steag Energy Services GmbH eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Finanzielle Details geben die Parteien nicht bekannt.
27.06.2016 08:03

Die Leistungsportfolios der beiden Unternehmen ergänzten einander optimal, heisst es weiter. Im Rahmen der Zusammenarbeit bringe die Kraftanlagen Heidelberg ihre Kompetenzen in der Kraftwerks- und Verfahrenstechnik ein, Steag verfüge ergänzend dazu über Knowhow für Lager und Entsorgungsanlagen. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen Dienstleistungen zur Planung und Durchführung von kerntechnischen Rückbauprojekten an, sowohl als Generalunternehmer als auch für Einzelgewerke. Hinzu kämen Angebote im Bereich Abfallbehandlungsanlagen in der Kernenergie.

Mit der Kooperation im Kerntechnik-Rückbau will Alpiq die Kernkompetenzen in der Energie- und Anlagentechnik ausbauen. Gleichzeitig verspricht sich der im Umbau befindende Energiekonzern Wachstumschancen. Anfang März kündigte Alpiq an, sich von knapp der Hälfte seiner Wasserkraft-Beteiligungen trennen zu wollen.

mk/ys

(AWP)