Alpiq wollte offenbar AKWs Gösgen und Leibstadt verschenken

Zürich (awp) - Der Stromkonzern Alpiq hat offenbar versucht, seine beiden Atomkraftwerke Gösgen und Leibstadt dem französischen Energiekonzern Electricité de France (EDF) zu verschenken. Laut einem vertraulichen Protokoll, aus dem die "SonntagsZeitung" zitiert, wurde das Geschenk allerdings abgelehnt, da die "EFD in der Kernkraft viele eigene Probleme" habe.
06.11.2016 14:38

Demnach würde Alpiq seine AKW "gerne dem Staat verkaufen, ja sogar für einen symbolischen Preis von einem Franken verschenken", soll Alpiq-Präsident Jens Alder im Mai der Umweltkommission gesagt haben. Mit den Kraftwerken werde das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren nur noch Geld verlieren. Der künftige operative Cashflow sei "derart negativ", dass dies für die Alpiq die beste Option wäre, wird Alder zitiert.

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(AWP)