Alstom steigert Gewinn und profitiert von neuen Aufträgen

Der französische Zughersteller Alstom kann von einer guten Auftragslage profitieren. Das dritte Jahr in Folge habe man Bestellungen in der Grössenordnung von jeweils 10 Milliarden Euro erhalten, teilte der Siemens-Rivale am Donnerstag bei seiner Bilanzvorlage mit. Der Auftragsbestand erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 (Ende März) mit 34,8 Milliarden Euro einen neuen Höchstwert - auch wenn die neuen Bestellungen in dem Zeitraum insgesamt rückläufig waren. Besonders stolz sei man darauf, im vergangenen Jahr den Auftrag für Hochgeschwindigkeitszüge in den USA erhalten zu haben, sagte Konzernchef Henri Poupart-Lafarge.
04.05.2017 07:50

Der Umsatz legte im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf 7,3 Milliarden Euro zu. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg um 15 Prozent auf 421 Millionen Euro zu. Dies war mehr als Analysten erwartet hatten. Unter dem Strich verdiente Alstom 289 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte der Konzern dank Unternehmensverkäufen 3 Milliarden Euro erzielt. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie erhalten.

Die mittelfristigen Ziele für 2020 bestätigte das Management. Bis dahin soll der Umsatz aus eigener Kraft pro Jahr um 5 Prozent zulegen. Die operative Marge soll auf etwa 7 Prozent steigen. Im vergangenen Jahr kam Alstom hier auf 5,8 Prozent./she/stb

(AWP)