American-Idol-Ende belastet RTL - Umsatz und operatives Ergebnis sinken

Das Auslaufen der US-Castingshow American Idol hat den Medienkonzern RTL im ersten Quartal ausgebremst. Der Umsatz fiel im ersten Quartal um knapp zwei Prozent auf 1,41 Milliarden Euro, wie der ProSiebenSat.1-Konkurrent am Donnerstag in Köln mitteilte. Aktienanalysten hatten einen zumindest stagnierenden Erlös erwartet.
11.05.2017 08:14

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei um rund acht Prozent auf 264 Millionen Euro gefallen. Dies gehe vor allem auf niedrigere Ergebnisbeiträge des Fussballklubs Girondins de Bordeaux, der zur RTL-Tochter Groupe M6 gehört. Auch beim operativen Ergebnis hatten die Experten einen höheren Wert auf ihrem Zettel.

Der Umsatzrückgang sei auf das Ende der Sendung "American Idol" beim US-Sender Fox zurückzuführen. Die Sendung wurde von der RTL-Tochter Freemantle produziert. Inzwischen ist bekannt geworden, dass der Sender ABC die Show wiederbeleben will. Die Prognosen für das laufende Jahr wurden bestätigt. Demnach soll der Umsatz 2017 um 2,5 bis 5 Prozent steigen und das operative Ergebnis weitgehend stabil bleiben./zb/stb

(AWP)