AMS-Aktien fallen mit nachgebesserter Osram-Offerte zurück

AMS-Aktien reagieren am Freitag mit zunächst deutlichen Kursabgaben auf die nachgebesserte Offerte für den deutschen Lichtspezialisten Osram. Im weitere Verlauf dämmen sie die Abgaben dann aber wieder etwas ein. AMS hat sein Angebot auf 41 Euro je Osram-Aktie erhöht. Die Österreicher haben sich laut Händlern von der wenig konkreten Gegenofferte von Bain Advent unter Druck setzen lassen.
27.09.2019 13:02

Gegen 12.45 Uhr liegen AMS-Aktien mit -2,3 Prozent am Ende der Kurstafel. Kurzzeitig waren die Papiere vom Handel ausgesetzt worden und dann zunächst mit Verlusten von etwas mehr als 7 Prozent wieder in den Handel gestartet. Der Gesamtmarkt (SPI) gewinnt zeitgleich 0,39 Prozent hinzu.

"Sie wurden durch die etwas fragwürdige Entscheidung von Osram, über den Brief von Bain Advent ad-hoc zu berichten, unter Zugzwang gesetzt", kommentiert ein Händler. Auch wenn darin nichts Genaues gestanden habe, dürfte es einige Investoren davon abgehalten haben, AMS ihre Aktien anzudienen.

Das Problem sei, dass schon beim ersten Angebot die Sorge am Markt aufgekommen war, AMS könnte sich übernehmen. Diese Sorge dürfte mit der Nachbesserung möglicherweise nochmals zunehmen.

hr/cf

(AWP)