AMS mit deutlich weniger Umsatz und Gewinn

Unterpremstätten (awp) - Der Halbleiterhersteller AMS hat im zweiten Quartal 2016 einen Rückgang beim Umsatz und Gewinn ausgewiesen. Die Erlöse nahmen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22% auf 132,4 Mio EUR ab, teilt das Unternehmen am Montagabend mit. AMS hatte Verkäufe im Wert zwischen 127 bis 134 Mio EUR in Aussicht gestellt.
25.07.2016 18:35

Die Bruttogewinnmarge vor akquisitionsbedingtem Abschreibungsaufwand entwickelte sich mit 56% stabil. Der um den akquisitionsbedingten Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung bereinigte EBIT halbierte sich auf 24,4 Mio EUR, die Marge lag bei 18,4%. Der nach IFRS ausgewiesene EBIT sank um 63% auf 16,7 Mio, entsprechend einer Marge von 13%. Der Reingewinn ging um 53% auf 19,6 Mio gegenüber 41,8 Mio zurück

Die rückläufige Entwicklung erklärt sich laut AMS mit den geringeren Umsätzen bei gleichzeitig höheren F&E-Aufwendungen für künftige Programme.

Die von AMS vorgelegten Zahlen haben die Prognosen der Analysten leicht übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 131,6 Mio EUR, einem EBIT von 23,5 Mio und einem Reingewinn von 14,3 Mio gerechnet.

Für das dritte Quartal 2016 erwartet AMS laut der Mitteilung einen Umsatz von 146 bis 153 Mio EUR bei "weiterhin attraktiver" Bruttomarge. Die bereinigte Marge werde zum Berichtsquartal stabil bleiben oder leicht sinken. Für die bereinigte EBIT-Marge stellt AMS eine Verbesserung auf rund 18-20% in Aussicht.

ra/cf

(AWP)