Anlagenbau drückt auf Linde-Bilanz - Währungseffekte belasten

MÜNCHEN (awp international) - Eine weiterhin schlechte Auftragslage im Anlagenbau hat dem Industriegase-Spezialist Linde auch im zweiten Quartal auf die Bilanz gedrückt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging von April bis Ende Juni um 6,2 Prozent auf 1,026 Milliarden Euro zurück, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Donnerstag in München mitteilte. Zudem machten dem Unternehmen negative Währungseffekte zu schaffen. Noch vor einem Jahr hatte Linde von einem schwächeren Euro profitiert.
28.07.2016 08:06

Unter dem Strich blieben bei dem auf die Aktionäre entfallenden Gewinn mit 326 Millionen Euro aber 16,8 Prozent mehr hängen. Der Umsatz schrumpfte vor allem wegen eines deutlichen Rückgangs im Anlagenbau und ungünstigen Währungskursen um 7,3 Prozent auf 4,298 Milliarden Euro. Der kleinsten Linde-Sparte machen der niedrige Ölpreis, Überkapazitäten und die daraus resultierende Zurückhaltung von Kunden zu schaffen. Mit seinen Kennzahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten./mne/fbr

(AWP)