APG hält Umsatz 2016 stabil und steigert Gewinn - Dividende wird erneut erhöht

Die APG SGA Gruppe hat vergangenen Jahr den Umsatz gut gehalten. Die Gewinnzahlen sind dank einem ausserordentlichen Gewinn aus einem Immobilienverkauf markant gestiegen. Die Aktionäre profitieren in Form einer abermals erhöhten Dividende. Die sehr aktionärsfreundliche Dividendenpolitik soll zudem weitergeführt werden.
28.02.2017 07:25

Der Umsatz der Vermarkterin von Aussenwerbung nahm 2016 um 0,7% auf 315,4 Mio CHF zu. Im Heimmarkt resultierte ein minimes Plus von 0,4% auf 303,4 Mio CHF, dies nachdem im Halbjahr noch ein Minus zu Buche stand. Als Gründe für das Wachstum nennt APG den kontinuierlichen Ausbau digitaler Angebote, eine aktive, segmentmarkenübergreifende Marktbearbeitung und die konsequente Ausrichtung des Verkaufs auf die spezifischen Bedürfnisse lokaler wie auch nationaler Werbetreibender.

Der einzige verbliebene Auslandsmarkt Serbien verzeichnete ein Wachstum von 10,7%, wie APG am Dienstag in einer Mitteilung schreibt.

Der ausgewiesene EBIT verbesserte sich markant um 30% auf 88,8 Mio CHF. Bereinigt um den Buchgewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft in Basel in Höhe von 22,6 Mio hätte ein um 0,5% tieferer EBIT von 66,3 Mio resultiert. Der bereinigte EBIT-Marge nahm auf 20,9% von 21,5% ab. Unter dem Strich verblieb ein um 32% höherer Reingewinn von 70,5 Mio.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen über den Erwartungen der Analysten. Die ZKB bzw. Research Partners hatten einen Umsatz von 307,7 Mio bzw. 312,4 Mio, einen EBIT von 86,1 Mio bzw. 86,7 Mio und ein Nettoergebnis von 68,4 Mio bzw. 67,7 Mio prognostiziert.

Die Aktionäre sollen eine erneut höhere Dividende von insgesamt 24 CHF nach 23 CHF im Vorjahr erhalten. Gleichzeitig kündigte der Verwaltungsrat an, dass die sehr aktionärsfreundliche Dividendenpolitik weitergeführt wird. So soll die ordentliche Dividende auch in den kommenden zwei Geschäftsjahren jeweils durch eine Sonderdividende verdoppelt werden.

APG kann sich die grosszügige Politik weiterhin sehr gut leisten. Die flüssigen Mittel und Festgeldanlagen zusammen genommen betrugen zum Jahresende 126,8 Mio und liegen damit nur 12,2 Mio unter dem Vorjahresstand.

Den Ausblick auf das laufende Jahr hält das APG-Management wie gewohnt sehr vage und verzichtet aufgrund der grossen Volatilität und der Tendenz zu immer kurzfristigeren Buchungen im Werbemarkt sowie hängiger Rekursverfahren bei Partnerverträgen auch weiterhin auf eine konkrete Prognose zur Umsatzentwicklung in den kommenden Monaten.

gab/ys

(AWP)