Appenzeller KB setzt Wachstum im ersten Halbjahr 2017 fort

(Meldung im vierten Abschnitt ergänzt. Im Lead wurde die falsche Bezeichnung "Innerschweizer" gestrichen.) - Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) ist im ersten Halbjahr 2017 weiter gewachsen und hat von einem verbesserten Zinsengeschäft profitiert. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung verbesserte sich in der Folge leicht um 0,6% auf 9,9 Mio CHF, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Auch im zweiten Halbjahr rechnet die Bank mit einem "guten Geschäftsergebnis".
14.07.2017 09:59

Im ihrem wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, konnte die APPKB den Erfolg um 3,1% auf 16,3 Mio CHF erhöhen. Zulegen konnte die Bank aber auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (+3,6% auf 3,2 Mio). Im Handelsgeschäft (-19% auf 0,6 Mio) ging der Erfolg dagegen wegen weniger Devisengeschäften der Kunden zurück.

Gleichzeitig erhöhten sich auch die Kosten. Der Personalaufwand der Bank lag mit 4,9 Mio CHF um 1,7% über dem Vorjahreswert, der Sachaufwand erhöhte sich um 2,0% auf 4,8 Mio CHF. Belastet hätten "Investitionen in verschiedene strategische Projekte".

Die Bilanzsumme der Kantonalbank erhöhte sich im ersten Halbjahr um 3,3% auf 3,16 Mrd CHF. Dabei wuchsen die Hypothekarforderungen mit einem Plus von 2,7% auf 2,53 Mrd CHF. Damit seien die Volumen im Hypothekargeschäft erstmals auf einen Stand von über 2,5 Mio CHF gestiegen, so die Bank. Die gesamten Kundenausleihungen nahmen um 2,8% auf 2,59 Mrd CHF zu.

Auf der Gegenseite der Bilanz erhöhten sich auch die Kundengelder um 1,9% auf 2,51 Mrd CHF, was laut Mitteilung der Bank die "gute Refinanzierungssituation der APPKB" widerspiegle.

Insgesamt stellten die tiefen Zinsen und die dadurch sinkenden Margen weiterhin vor grosse Herausforderungen, so die APPKB. Jedoch halte das Wachstum weiter an und die Erträge hätten weiter diversifiziert werden können, weshalb sich die Bank auch für das zweite Halbjahr zuversichtlich zeigt.

tp/cf

(AWP)