Arundel bleibt in roten Zahlen - Dividende stabil

Die an der SIX kotierte Investmentgesellschaft Arundel schreibt weiterhin Verlust. Für das per Ende März abgeschlossene Geschäftsjahr 2016/17 resultiert unter dem Strich ein Fehlbetrag von 6,94 Mio USD. Im Jahr zuvor kam dieser allerdings noch bei 10,5 Mio USD zu liegen. Bereits im ersten Halbjahr wurde der Verlust eingedämmt.
24.07.2017 20:00

Verbesserungen wurden auch beim Umsatz erzielt, welcher im fortgeführten Geschäftsbereich um 10% auf 11,5 Mio USD stieg und praktisch nur noch aus Mieteinahmen besteht, wie dem am Montagabend publizierten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Arundel besitzt Büroliegenschaften in Leipzig, die an das Bundesland Sachsen vermietet sind. Die Einnahmen aus dem Goldhandel, dieser Geschäftsbereich wird nicht weitergeführt, belaufen sich auf noch 1,45 Mio nach 37,8 Mio im Jahr zuvor.

Die operativen Kosten erhöhten sich insgesamt um 10% auf 7,3 Mio. Das Betriebsergebnis kam bei 3,28 Mio zu liegen nach einen Verlust von 0,59 Mio im Vorjahr.

Trotz des erneuten Verlusts sollen die Aktionäre in den Genuss einer stabilen Dividende von 0,50 CHF je Titel kommen. Die Ausschüttung erfolge erneut als Nennwertreduktion, so der Bericht.

Arundel zeigt sich zufrieden mit den erreichen Fortschritten und erwartet weitere im laufenden Geschäftsjahr. Man wolle in mittlerer Frist sowohl organisch wie auch durch Zukäufe wachsen, heisst es. Der Fokus liege dabei auf den Bereichen Immobilien und Energie. Man prüfe derzeit die Übernahme eines Unternehmens, welches in ähnlichen Geschäftsbereichen tätig sei. Das kombinierte Unternehmen würde einen signifikant höheren Cashflow erzielen.

cp/rw

(AWP)