Aryzta-Grossaktionär: Kapitalerhöhung im geplanten Umfang nicht nötig

Die geplante Kapitalerhöhung des Backwarenherstellers Aryzta im Volumen von 800 Millionen Euro stösst auf Widerstand. Der am Morgen veröffentlichte Abschluss zeige, dass die Firma eine so stark verwässernde Kapitalerhöhung nicht brauche, erklärte Cobas Asset Management am Montag in einem Statement an AWP.
01.10.2018 13:03

Man sei erfreut zu sehen, dass sich das Geschäft stabilisiert habe, erklärte Cobas. Die vom Aryzta-Management angepeilten Mittelfristziele, eine operative Marge im Bereich von 12 bis 14 Prozent, seien "realistisch".

Grundsätzlich unterstütze Cobas die Absicht, das Bilanz des Unternehmens zu stärken. Mit diesem Ziel vor Augen prüfe die Gesellschaft Alternativen, die den Vorschlag von Aryzta verbesserten. Diese würden den anderen Aktionären bald vorgelegt, entweder über den Aryzta-Verwaltungsrat oder über eine ausserordentliche Generalversammlung.

Cobas legt zudem offen, man habe den Anteil an Aryzta weiter ausgebaut auf bis zuletzt 14,5 Prozent. Im Mai hatte der spanische Assetmanager der Schweizer Börse letztmals eine Beteiligung von 10,02 Prozent gemeldet.

ra/

(AWP)