Ascom schlägt für 2016 Dividende von 0,80 CHF vor (VJ 0,45 CHF)

Der Verwaltungsrat des Technologiekonzerns Ascom schlägt der Generalversammlung vom 19. April 2017 die Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2016 von 80 Rappen je Aktie vor. Im Vorjahr hatte diese noch bei 0,45 CHF gelegen. Die höhere Dividende sei eine Folge der Devestition der Division Network Testing und der strategischen Fokussierung auf Healthcare ICT als One-Business Company, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit.
23.02.2017 18:34

So solle der Grossteil des Devestitionserlöses an die Aktionäre ausbezahlt werden. Die Umsetzung der kommunizierten Wachstumsstrategie sei dank der soliden Bilanz und Finanzierung der Gruppe weiterhin gewährleistet.

Angaben zum Geschäftsergebnis macht das Unternehmen keine. Ende Januar hatte Ascom indes mitgeteilt, dass für 2016 bei einem kleinen EBIT von 1 Mio CHF unter dem Strich mit einem Konzernverlust in der Höhe von 146 Mio CHF zu rechnen sei. Dies wegen des hohen Verlustes aus dem Verkauf der Sparte Network Testing.

Weiter gibt das Unternehmen Mutationen im Verwaltungsrat bekannt. J.T. Bergqvist stelle sich der kommenden GV nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Bereits früher wurde mitgeteilt, dass der heutige VR-Präsident Juhani Anttila sowie Urs Leinhäuser nicht zur Wiederwahl stehen. Der Verwaltungsrat schlägt deshalb vor, als Folge der Transformation von Ascom in eine One-Business Company, die Anzahl Mitglieder des Verwaltungsrates von sieben auf fünf zu reduzieren.

Zur Wahl in das Gremium wird neu Jürg Fedier vorgeschlagen. Fedier ist Chief Financial Officer von OC Oerlikon. Neu soll der Verwaltungsrat von Andreas Umbach präsidiert werden.

Gleichzeitig wird eine Kürzung der Vergütungen für die VR-Mitglieder beantragt. Ein VR-Mitglied soll künftig lediglich noch 100'000 CHF als Entschädigung erhalten, bisher waren es 120'000 CHF. Das Honorar für den VR-Präsidenten wird auf 200'000 von 300'000 CHF gestutzt.

cf/cp

(AWP)