Audemars-Piguet-CEO erwartet weiteres Wachstum - Umsatz von 1,3 Mrd Fr. möglich

Die Westschweizer Luxusuhrenmarke Audemars Piguet wächst und hat 2017 erstmals in der Geschichte mit dem Umsatz die Milliardenmarke überschritten. Zum Wachstum wesentlich beigetragen hat die Integration von Verkaufspunkten ins eigene Vertriebsnetz. "Wir sind vom Wholesaler zum Retailer mutiert, und die Konsolidierung der Handelsmarge hat den Umsatz erhöht", sagte Konzernchef François-Henry Bennahmias im Interview mit dem Fachmagazin "Watch Around" (Vorabdruck vom Dienstag zur August-Ausgabe).
21.08.2018 21:30

Bennahmias sieht für die Marke weiteres Potenzial. "Wir werden das Volumen leicht erhöhen, aber auf sanfte Weise." Das Ziel bleibt so, wie bis anhin kommuniziert: Bis 2019 will Audemars Piguet 40'000 Uhren pro Jahr herstellen. "Wenn wir die 40'000 Stück alle in unserem eigenen Einzelhandelsnetz verkaufen würden, könnten wir bereits 1,3 Milliarden Franken Umsatz erreichen. Genau hier werden wir das Wachstum suchen", so der Firmenchef. Im Jahr 2000 lag der Umsatz unter 100 Millionen.

Derzeit ist Audemars Piguet daran, die Distribution weiter zu konsolidieren. Es gelte sich an die neuen Konsumgewohnheiten anzupassen. "Es ist nun ein gutes Jahrzehnt her, dass das Internet die Konsumgewohnheiten revolutioniert hat. Und der Wandel wird sich mit einer neuen Generation von Kunden beschleunigen", sagte Bennahmias. Bislang seien rund 60 Verkaufsstellen integriert worden, doch noch 190 externe bleiben übrig.

mk/

(AWP)

 

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