Audi: Vier von sieben Vorständen laut Medienberichten vor dem Aus

Nach Diesel-Affäre und Kartellvorwürfen will die VW-Spitze nach einem Bericht des "Manager Magazins" im Audi-Vorstand aufräumen. Vier von sieben Vorständen der Ingolstädter VW-Tochter sollten ihre Positionen verlieren, berichtet das Magazin unter Berufung auf Informationen aus dem Unternehmen. VW-Konzernchef Matthias Müller habe die vier bereits über ihre bevorstehende Abberufung informiert. Ein Audi-Sprecher sagte zu dem Bericht am Freitag lediglich: "Wir kommentieren das nicht." Von VW gab es keine Stellungnahme.
28.07.2017 18:39

Einen formalen Beschluss über den Vorstandsumbau soll es dem Bericht zufolge noch nicht geben. Audi-Chef Rupert Stadler soll sein Amt laut dem Magazin vorerst behalten. Spekulationen über die bevorstehende Ablösung mehrerer Audi-Vorstände gibt es seit Wochen, auch der Audi-Betriebsrat ist unzufrieden mit der Lage. Abgesehen von Diesel-Affäre und Kartellvorwürfen hat Audi im Vergleich zu den Konkurrenten BMW und Daimler an Boden verloren. Im ersten Halbjahr waren die weltweiten Verkaufszahlen zurückgegangen, der Umsatz stagnierte./cho/DP/stw

(AWP)