Autozulieferer Norma peilt dank neuer Automodelle stärkeres Wachstum an

Der Verbindungstechnikhersteller Norma Group setzt im laufenden Jahr auf viele neue Modelle der Autoindustrie. Neben einem leichten Wachstum der Autoindustrie sollen Produktanläufe aufgrund neuer gesetzlicher Regeln das Wachstum des MDax -Unternehmens auf ein bis drei Prozent heben, wie Norma am Mittwoch mitteilte. Dabei sind Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert. 2016 hatte Norma hier ein Wachstum von 0,9 Prozent verzeichnet. Zusätzlich sollen durch zwei Zukäufe noch 45 Millionen Euro Umsatz hinzukommen.
22.03.2017 08:37

Finanzanalysten bemängeln oft eine mutmassliche Wachstumsschwäche des Herstellers von Steckverbindungen für Autos und die Landwirtschaft. Händler werteten das anvisierte stärkere Wachstum auf den ersten Blick daher als positiv. Das Unternehmen peilt zudem weiter eine um Sonderposten bereinigte operative Marge (Ebita) von über 17 Prozent an - diese lag im vergangenen Jahr bei 17,6 Prozent.

Dank des um 2,7 Prozent auf 75,9 Millionen Euro gestiegenen Gewinns soll auch eine erhöhte Dividende die Anleger freudig stimmen. Die Ausschüttung soll um 5 Cent auf 0,95 Euro je Aktie steigen. Die Eckdaten für das vergangene Jahr hatte Norma bereits Mitte Februar vorgelegt, der Umsatz wuchs insgesamt um 0,6 Prozent auf 895 Millionen Euro. Das bereinigte operative Ergebnis kletterte um 0,8 Prozent auf 157,5 Millionen Euro./men/she/fbr

(AWP)