Avaloq streicht in der Schweiz bis zu 60 Stellen

Beim Bankensoftware-Hersteller Avaloq kommt es zu einem grösseren Stellenabbau. Im Schweizer Service-Center würden bis zu 60 Jobs abgebaut, bestätigte das Unternehmen am Donnerstag diverse Medienberichte. Dies entspreche 3% aller gruppenweit Beschäftigten. Die Konsultationsphase mit der Arbeitnehmervertretung sei gestartet worden.
26.10.2017 11:58

Begründet wird der Stellenabbau mit dem Verlust von Aufträgen. So seien langfristige Verträge mit BSI und Generali verloren gegangen, heisst es weiter. Die von der EFG übernommene BSI werde auf die IT-Plattform ihrer neuen Muttergesellschaft migriert. Generali habe ihren IT-Outsourcing-Vertrag gekündigt. Solche IT-Dienstleistungen, die nicht direkt mit der Avaloq-Banking-Software zusammenhängen, zählten künftig aber ohnehin nicht mehr zum Kerngeschäft, wird betont.

Die Avaloq-Gruppe bleibe insgesamt für das Geschäftsjahr 2017 auf Kurs, heisst es weiter. Ein Beleg dafür sei die Umsetzung des Vertrags mit der Banque Privée Edmond de Rothschild, die eben erst abgeschlossen worden sei. Konkret nutzte das Institut "Avaloq Banking Suite" für das Privatkundengeschäft.

rw/dm

(AWP)