Avaloq: Warburg Pincus erwirbt Anteil von rund 35%

Avaloq hat mit der Private Equity Gesellschaft Warburg Pincus einen neuen Partner gefunden. So übernimmt Warburg Pincus rund 35% der Anteile des in der Schweiz ansässigen Bankensoftware-Herstellers, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Transaktion bewerte Avaloq mit über 1 Mrd CHF. Weitere finanzielle Details werden nicht genannt.
22.03.2017 10:19

Das Engagement ermögliche es Avaloq, die langfristige Wachstumsstrategie zu beschleunigen und sei zudem ein Schritt hin zu einem möglichen Börsengang in den kommenden Jahren, so die Meldung. Der geplante Zeithorizont der Beteiligung von Warburg Pincus betrage sieben Jahre.

Warburg Pincus übernimmt den 35%-Anteil von den Gründern, dem Management und Mitarbeitenden des Unternehmens. Der Gründer und aktuelle CEO Francisco Fernandez werde weiterhin einen Anteil von rund 28% an Avaloq halten und weitere 27% blieben den Angaben zufolge beim Management und den Mitarbeitern, heisst es. Die Anteile der Raiffeisen Schweiz würden nicht berührt.

Der Abschluss der Transaktion ist auf das zweite Quartal 2017 vorgesehen. Als Teil der geschlossenen Vereinbarung werde Francisco Fernandez auch die Rolle des Verwaltungsratspräsidenten übernehmen, heisst es weiter. Ausserdem werde Jürg Hunziker die Funktion des stellvertretenden CEOs einnehmen und Warburg Pincus zwei Mitglieder des Verwaltungsrats nominieren.

an/pr

(AWP)