Axa Winterthur verliert im ersten Halbjahr etwas an Volumen - Höherer Gewinn

Die Versicherung Axa Winterthur weist für das erste Halbjahr 2017 einen leichten Rückgang beim Prämienvolumen aus, hat aber unter dem Strich deutlich mehr verdient. Die Tochter des französischen Axa-Konzerns kommentiert die Zahlen am Donnerstag als "sehr solide".
03.08.2017 08:30

Das Geschäftsvolumen von Axa Winterthur sank in den Monaten Januar bis Juni um 2,9% auf 8,43 Mrd CHF. Gestützt wurde die Volumenentwicklung vom Anstieg in der Schaden- und Unfallversicherung (+1,3% auf 3,10 Mrd). Dagegen entwickelten sich beide Lebensversicherungsbereiche rückläufig, wobei das Kollektivlebengeschäft (-5,2% auf 4,88 Mrd) etwas stärker nachgab als das Einzellebengeschäft (-4,4% auf 440 Mio).

Das Volumenwachstum in der Schaden- und Unfallversicherung sei angesichts des kompetitiven Marktes keineswegs selbstverständlich, kommentiert CEO Antimo Perretta die Entwicklung. Vor allem das Firmenkundengeschäft habe sich positiv entwickelt. Der Rückgang im Lebengeschäft wird mit einer selektiveren Zeichnungspolitik und schwierigen Marktbedingungen begründet.

Der operative Gewinn verharrte derweil mit 446 Mio CHF auf dem Vorjahresniveau. Und auch der Unternehmensgewinn (Adjusted Earnings) blieb mit 484 Mio CHF konstant. Der Reingewinn nahm derweil um 11% auf 410 Mio CHF zu. Letzterer sei hauptsächlich auf eine positive Wertentwicklung von Wandelanleihen und alternativen Kapitalanlagen zurückzuführen, heisst es dazu.

Die Unwetterschäden der letzten Wochen schlugen laut der Mitteilung mit insgesamt rund 45 Mio CHF zu Buche, wovon 13 Mio im ersten Semester anfielen. Der Schaden-Kosten-Satz (Combined Ratio) sei mit 85,4% stabil geblieben, wird zudem betont.

rw/mk

(AWP)