Axa Winterthur will Effizienz steigern - Kontinuierlicher Rückgang im Personal

Winterthur (awp) - Wie die gesamte Axa Gruppe will auch der Schweizer Ableger Axa Winterthur in den kommenden Jahren auf dem Weg in die Digitalisierung Kräfte bündeln und die Effizienz steigern. Für die Umgestaltung will Axa Winterthur in den nächsten vier Jahren rund 400 Mio CHF in die Hand nehmen bzw. investieren, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme hervorgeht.
21.06.2016 13:00

Von den 400 Mio CHF sind laut Axa Winterthur 160 Mio für "innovative Transformationsprojekte" vorgesehen, die restlichen 240 Mio würden in betriebsverbessernde Massnahmen wie zum Beispiel die IT-Infrastruktur investiert. Die Veränderungen bedeuten allerdings einen "weiterhin kontinuierlichen Rückgang" des Personalbestands, wie es heisst.

Am Dienstag hat der neue Axa-Chef Thomas Buberl dem Versicherungskonzern ein milliardenschweres Sparprogramm verordnet. Bis zum Jahr 2020 sollen die jährlichen Kosten um 2,1 Mrd EUR vor Steuern sinken, wie der französische Grosskonzern zu Beginn eines Investorentages in Paris mitteilte. Dabei soll auch eine ungenannte Zahl von Arbeitsplätzen wegfallen. Zugleich will Axa mehr Geld in digitale Angebote und den Kauf anderer Unternehmen stecken: Pro Jahr soll allein rund eine Milliarde Euro in Übernahmen fliessen.

mk/uh

(AWP)