BAE Systems erwartet nach Gewinnsprung mehr Rüstungsaufträge

Gute Geschäfte in allen Segmenten haben dem britischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems im ersten Halbjahr im Aufwind gehalten. Zusätzlich angetrieben von der Schwäche der britischen Währung, legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent auf 9,0 Milliarden britische Pfund (10,1 Mrd Euro) zu, wie der Hersteller von Kampfjets, Panzern und Kriegsschiffen am Mittwoch in London mitteilte. Der Überschuss sprang sogar um ein Drittel auf 559 Millionen Pfund nach oben. Sondereffekte herausgerechnet, verdiente BAE mehr als von Analysten erwartet.
02.08.2017 08:44

Auch der Auftragseingang legte kräftig zu. Dabei profitierte BAE Systems von einem Grossauftrag über drei Fregatten. Insgesamt holte der Konzern Bestellungen über 10,7 Milliarden Pfund herein, rund anderthalb Mal so viel wie ein Jahr zuvor. Ende Juni lag der Auftragsbestand mit 42,3 Milliarden Pfund allerdings nur geringfügig höher als Ende 2016.

BAE-Chef Charles Woodburn sieht sein Unternehmen damit auf Kurs und hofft auf neue Aufträge von verschiedenen Regierungen. "Mit den erwarteten Verbesserungen in den Verteidigungsbudgets in einer Reihe unserer Märkte, ist der Konzern gut aufgestellt, weiterhin gute Gewinne für seine Aktionäre zu erwirtschaften." Der um Sonderposten bereinigte Gewinn soll in diesem Jahr um 5 bis 10 Prozent steigen./stw/mne/fbr

(AWP)