Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,3 Prozent

(Meldung weiter ausgebaut)
30.09.2016 12:00

BERLIN (awp international) - Erstmals seit zwei Jahren müssen Kunden der Deutschen Bahn wieder deutlich mehr für Reisen im Fernverkehr ausgeben. Die entsprechenden Tarife steigen zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember durchschnittlich um 1,3 Prozent, wie der bundeseigene Konzern am Freitag in Berlin mitteilte.

Die Preise für die Bahncard 25 und die Bahncard 50 bleiben für Privatkunden dagegen unverändert. Die Flexpreise - früher Normalpreise - ohne Zugbindung sollen um 1,9 Prozent zulegen. Streckenzeitkarten werden um 3,9 Prozent teurer.

Die Bahn hatte sich in den vergangenen Jahren mit Preiserhöhungen im Fernverkehr deutlich zurückgehalten. Grund war vor allem die starke Konkurrenz durch Billigflieger und Fernbusse.

Im vorigen Jahr waren die Tickets nur auf der neuen Schnellfahrstrecke Erfurt-Leipzig/Halle teurer geworden. Vor zwei Jahren gab es lediglich in der ersten Klasse eine Preiserhöhung, jedoch ist dort seitdem auch die Reservierung inklusive. Die letzte grössere Anhebung der Fernverkehrs-Preise hatte es bei der Bahn 2013 gegeben./brd/bf/DP/tos

(AWP)