Bank Linth erzielt tieferen Gewinn - Unveränderte Dividende

Die Bank Linth hat im Geschäftsjahr 2016 etwas weniger Ertrag und einen tieferen Gewinn erwirtschaftet. Der Jahresgewinn ging um 1,9% auf 20,1 Mio CHF zurück, während sich der operative Geschäftserfolg von Investitionen belastet um 17% auf 21,1 Mio zurückbildete. An die Aktionäre soll dennoch eine unveränderte Dividende von 8 CHF je Anteilsschein bezahlt werden, teilte das Institut am Dienstag mit.
21.02.2017 07:52

Die zur LLB-Gruppe gehörenden Ostschweizer Regionalbank schreibt in der Mitteilung von einem soliden Geschäftsergebnis, welches in einem anspruchsvollen Marktumfeld erzielt worden sei. Der Geschäftsertrag belief sich dabei auf 87,0 Mio CHF, das sind 0,3% weniger als im Vorjahr.

Trotz des anhaltenden Margendrucks nahm der Erfolg im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, um 2,9% auf 61,7 Mio zu. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank dagegen um 3,2% auf 17,4 Mio und jener im Handelsgeschäft um 7,8% auf 6,0 Mio. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil insbesondere aufgrund von Investitionen ins Geschäftsstellennetz um 6,5% auf 60,0 Mio.

Die Bank wuchs im Berichtsjahr sowohl bei den Kundenausleihungen, als auch bei den Kundengeldern. Erstere legten um 4,3% auf 5,61 Mrd zu, wobei die Hypothekarforderungen um 4,8% auf 5,40 Mrd stiegen. Die Kundengelder erhöhten sich um 5,1% auf 4,44 Mrd. Der Netto-Neugeldzufluss lag aber mit 238 Mio deutlich unter dem Rekordwert aus dem Vorjahr von 348 Mio. Insgesamt verwaltete das Institut zum Jahresende Kundenvermögen (AuM) im Umfang von 6,84 Mrd, was einer Steigerung von 5,6% entspricht.

Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft geht die Bank Linth im laufenden Jahr weiterhin von anspruchsvollen Marktverhältnissen aus. Sie erwartet daher ein Geschäftsergebnis, welches "im üblichen Rahmen" liegt.

mk/cf

(AWP)