BASF hofft auf G20-Gipfel - Handelskonflikt hinterlässt Spuren

Der sich zuspitzende Handelskonflikt zwischen den USA und China hinterlässt auch bei dem Ludwigshafener Chemiekonzern BASF Spuren. "Wir befinden uns insgesamt in einem schwierigeren Fahrwasser, als wir das im Februar erwartet haben", sagte Finanzchef Hans-Ulrich Engel im Gespräch mit dpa-AFX und dpa. "Wir haben unsere Jahresprognose mit bestimmten Annahmen unterlegt."
21.06.2019 12:25

Nach einem Gewinneinbruch 2018 will BASF im laufenden Jahr wieder etwas mehr verdienen. Dabei setzt der Dax -Konzern nach einem zunächst schwachen ersten Halbjahr auf eine Beilegung des Handelsstreits zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften und eine weltweite konjunkturelle Erholung in der zweiten Jahreshälfte. "Ob das so kommt oder nicht, wird entscheidend vom Ausgang des G20-Gipfels in Osaka abhängen", fügte er hinzu.

Die Staats- und Regierungschefs der Top-Wirtschaftsmächte (G20) kommen Ende Juni (28. und 29. Juni) zu ihrem Gipfel in Japan zusammen. US-Präsident Donald Trump plant ein grösseres Treffen mit Chinas Staatspräsident Xi Jinping am Rande des G20-Gipfels, um über den Handelskrieg beider Länder zu reden.

"Wenn wir uns im zweiten Halbjahr in einem ganz anderen Szenario bewegen und eine weitere weltwirtschaftliche Abkühlung feststellen sollten, kann ich eine Prognoseänderung sowie Auswirkungen auf die Beschäftigung nicht ausschliessen", sagte Engel. Er fügte hinzu: "Jetzt warten wir erst einmal ab, was sich in Osaka Ende dieses Monats tut und welche Auswirkungen dies haben wird."/mne/wo/DP/jha

(AWP)

Ausgewählte Produkte auf Dax

Symbol Typ Coupon PDF
MCBKJB Callable Multi Barrier Reverse Convertible 5.40% PDF
MAHYJB Callable Multi Barrier Reverse Convertible 5.15% PDF
MAKOJB Multi Express-Zertifikat 0.00% PDF

Investment-Ideen von Julius Bär