BASF-Tochter Wintershall will kräftig investieren und gleichzeitig sparen

Der grösste deutsche Öl- und Gas-Produzent Wintershall will den kommenden Jahren kräftig investieren. Gleichzeitig soll der Sparkurs fortgesetzt werden. Insgesamt plane Wintershall, rund 4,4 Milliarden Euro bis Ende 2021 für den Ausbau der Öl- und Gasaktivitäten in die Hand zu nehmen, teilte die BASF-Tochter am Mittwoch in Kassel mit. Dabei lägen die Schwerpunkte in günstigen Förderregionen wie Argentinien und Russland. Aber auch das Geschäft in Norwegen soll ausgebaut werden. Deutlich höhere Fördermengen kamen im vergangenen Jahr vor allem aus Norwegen und Russland. Insgesamt förderte Wintershall im vergangenen Jahr 165 Millionen Barrel Öl-Äquivalent an Öl und Gas.
22.03.2017 10:01

Neben Investitionen setzt die BASF-Tochter weiter auf ihren Sparkurs. Auch 2017 werde Ausgabendisziplin ein wesentlicher Erfolgsfaktor sein, sagte Wintershall-Chef Mario Mehren. Im vergangenen Jahr hatten dem grössten deutschen Öl- und Gas-Produzenten niedrige Energiepreise zu schaffen gemacht. Umsatz und Ergebnis brachen auch wegen eines Tausches mit dem russischen Energiekonzern Gazprom ein./mne/stb

(AWP)