BASF und Hewlett Packard bauen Supercomputer für Chemieforschung

Der deutsche Chemieriese BASF und der US-amerikanische IT-Dienstleister Hewlett Packard Enterprise wollen gemeinsam einen der weltweit grössten Supercomputer für die chemische Forschung bauen. Der Hochleistungsrechner soll dabei helfen, die Wartezeit bei der Beantwortung komplexer Fragen von mehreren Monaten auf Tage zu verkürzen, wie die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Erklärung am Freitag mitteilten. BASF will damit die Kapazitäten für virtuelle Experimente deutlich ausbauen und so die Zeit bis zur Markteinführung neuer Produkte sowie Kosten reduzieren.
17.03.2017 13:56

Der BASF-Vorstandsvize Martin Brudermüller sprach von "völlig neuen Möglichkeiten" für die Forschung. Den Angaben zufolge soll der Supercomputer eine Leistung von mehr als 1 Petaflop haben, wobei 1 Petaflop einer Quadrillion Rechenoperationen pro Sekunde entspricht. Eine Quadrillion wiederum ist eine Zahl mit 24 Nullen.

Sogenannte Supercomputer spielen heutzutage eine immer wichtigere Rolle in Wirtschaft und Forschung. Als einer der derzeit schnellsten Computer der Welt gilt laut einer Untersuchung vom vergangenen November der Rechner "Sunway" in China mit 93 Petaflops./mba/DP/she

(AWP)