BASF verdient im Schlussquartal deutlich mehr

Der Chemiekonzern BASF hat im Schlussquartal 2016 wieder von höheren Öl- und Gaspreisen profitiert. Aber auch die Sparte mit Basischemikalien (Chemicals) und das Geschäft mit Katalysatoren, Bauchemikalien und Farben (Functional Materials and Solutions) liefen besser. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf knapp 14,9 Milliarden Euro, wie das im Dax notierte Unternehmen am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten legte um 15 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro zu. Unter dem Strich blieb mit 689 Millionen Euro zwar doppelt soviel hängen. Allerdings hatten Abschreibungen aufgrund des starken Öl- und Gaspreisverfalls ein Jahr zuvor das Ergebnis belastet.
24.02.2017 07:02

Im Gesamtjahr hinterliessen aber vor allem die fehlenden Erdgashandelsaktivitäten tiefe Spuren in der BASF-Bilanz. Im Zuge eines Tausches hatte BASF ihr Gashandels- und Gasspeichergeschäft an den russischen Energieriesen Gazprom abgegeben. Der Umsatz schrumpfte deshalb um 18 Prozent auf 70,5 Milliarden Euro. Bereinigt um Einmaleffekte ging das operative Ergebnis um sechs Prozent auf 6,3 Milliarden Euro zurück. Der Gewinn legte hingegen dank des besseren Schlussquartals um zwei Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu. Die Dividende soll um 10 Cent auf 3,00 Euro je Aktie erhöht werden./mne/stb

(AWP)