Baumaschinenhersteller mit Umsatzzahlen - Hilti steigert 2016 den Umsatz

Hilti hat im vergangenen Jahr den Umsatz deutlich gesteigert. Auch 2017 will man sich trotz schwierigem Umfeld besser als der Gesamtmarkt entwickeln.
24.01.2017 09:06
Hilti Logo in Zug.

Die Verkäufe nahmen um 5,7% auf 4,63 Mrd CHF zu, wie das Liechtensteiner Unternehmen am Dienstag mitteilt. Bereinigt um den Effekt aus dem Verkauf des Solarunternehmens Unirac legte die Gesellschaft sogar um 7,1% zu; das Wachstum in Lokalwährungen lag bei 5,3%. Im Vorjahr hatte das Unternehmen wegen des Frankenschocks eine Umsatzeinbusse erlitten.

Das Wachstum sei breit abgestützt gewesen, heisst es weiter. So hätten die beiden wichtigsten Verkaufsregionen Nordamerika und Europa um 7,1% und 6,8% zugelegt. Dabei zeigten die südeuropäischen Märkte laut den Angaben eine zunehmende Dynamik. Asien/Pazifik verbesserten sich um 5,6% und Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika um 2,8%. Einzig die Region Lateinamerika habe wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise in Brasilien eine Umsatzeinbusse (-11%) erlitten.

"Diese Zahlen belegen, dass wir von den hohen Investitionen der vergangenen Jahre profitieren", lässt sich CEO Christoph Loos in der Mitteilung zitieren. Insbesondere die verstärkten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie der Ausbau des Vertriebs hätten das Wachstum beschleunigt. "So blicken wir mit Zufriedenheit auf 2016 zurück", lautet das Fazit von Konzernchefs.

Im Ausblick auf 2017 spricht das Unternehmen von einem "aufgrund der vielen ungelösten globalen Probleme" anspruchsvollen Markt- und Währungsumfeld. "Wir sind aber zuversichtlich, dass wir uns auch 2017 wieder besser als der Gesamtmarkt entwickeln können", so CEO Loos.

Den detaillierten Jahresabschluss will das Unternehmen am 10. März veröffentlichen.

(AWP)