Baustoffhersteller CRH kommt voran

Der irische Baustoffkonzern CRH steuert auf ein weiteres Wachstumsjahr zu. Bis Ende des Jahres soll das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf 3,35 Milliarden Euro steigen, wie der HeidelbergCement -Konkurrent am Dienstag in Dublin mitteilte. Damit nannte CRH erstmals eine konkrete Prognose. Im vergangenen Jahr hatten die Iren noch 3,15 Milliarden Euro erzielt.
20.11.2018 10:09

Nach den ersten neun Monaten des Jahres hat sich das Ebitda um 8 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro erhöht. Dabei profitierte der Konzern von einer anhaltend positiven Nachfrage in Europa. Auch im zuletzt teils schwierigen Asiengeschäft lief es besser. In den USA hatte CRH hingegen in einigen Regionen mit schwierigen Wetterbedingungen zu kämpfen, konnte aber auch dort zulegen. Analysten sprachen von soliden Zahlen, die Experten von Morgan Stanley zeigten sich jedoch von den Jahreszielen leicht enttäuscht. An der Börse legte die Aktie am Morgen um rund ein halbes Prozent zu.

2019 will der Konzern nun die ersten Früchte seines Sparprogramms ernten, das bis 2021 zu einer Margenverbesserung um 3 Prozentpunkte führen soll. Dazu setzt CRH den Rotstift an. Etwa 100 Millionen Euro sollen unter anderem durch den Abbau von personellen Überkapazitäten und schlankere Abläufe in der Verwaltung eingespart werden./tav/nas/jha/

(AWP)

 

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