Bayer geht mit Gewinnplus zu Jahresbeginn in Monsanto-Übernahme

Gute Geschäfte mit Arzneimitteln haben dem deutschen Pharma- und Chemiekonzern Bayer zum Jahresauftakt ein Gewinnplus beschert. Im ersten Quartal erhöhte sich der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) um 14,9 Prozent auf 3,89 Milliarden Euro.
27.04.2017 08:13

Der Umsatz stieg von Januar bis März um 11,7 Prozent auf 13,24 Milliarden Euro, währungsbereinigt entspricht das einem Plus von 9,4 Prozent, wie der Aspirin-Hersteller am Donnerstag mitteilte. Analysten hatten nur mit einem EBITDA von 3,55 Milliarden bei Umsätzen von 12,69 Milliarden Euro gerechnet. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 2,08 Milliarden Euro knapp 38 Prozent mehr.

Bayer erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr. Grund sei der deutliche Umsatz- und Ergebnisschub bei der Kunststofftochter Covestro. So soll der Bayer-Umsatz 2017 nun auf etwa 51 Milliarden Euro wachsen (bisher: mehr als 49 Milliarden Euro) und das EBITDA vor Sondereinflüssen im unteren Zehner-Prozentbereich zulegen (bisher: im mittleren einstelligen Prozentbereich).

Bayer will für 66 Milliarden Dollar den US-Saatgutriesen Monsanto kaufen und das Geschäft noch in diesem Jahr über die Bühne bringen.

(AWP)