Bayer-Krebsmittel Regorafenib wird in Japan vorrangig geprüft

Bayer kann nun auch in Japan auf eine schnelle Zulassung seines Krebsmedikaments Regorafenib im Einsatz gegen Leberkrebs hoffen. Die japanische Gesundheitsbehörde MHLW habe dem Mittel für die Zweitlinienbehandlung von Patienten mit inoperablem Leberzellkarzinom den Status der vorrangigen Prüfung gewährt, teilte Bayer am Freitag mit. Das geschieht in der Regel, wenn ein Medikament eine wirksamere Behandlung einer schweren Erkrankung verspricht. Der Prüfungszyklus verkürzt sich dadurch deutlich.
20.01.2017 08:49

"Leberkrebs ist in Japan eine der Hauptursachen der krebsbedingten Todesfälle", hob Entwicklungsleiter Jörg Möller die Bedeutung hervor. Bayer hat neben Japan auch in den USA sowie der EU die Zulassung für Regorafenib beantragt. Unter dem Namen Stivarga ist Regorafenib bereits in vielen Ländern für andere Krebsarten zugelassen./she/stb

(AWP)