Bayer strebt bei Monsanto-Übernahme weiterhin Abschluss bis Anfang 2018 an

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hält bei der Übernahme des umstrittenen US-Saatgutkonzerns Monsanto an seinem Terminplan fest. Auch nach der Fristverlängerung der EU-Wettbewerbsbehörde auf den 5. März strebe man weiterhin einen Abschluss der Transaktion bis Anfang 2018 an, sagte ein Bayer-Sprecher am Montag auf Anfrage. Bayer arbeite weiter mit den Behörden zusammen, um dies zu erreichen. Die EU-Kommission hatte die neue Frist am Montag auf ihrer Homepage bekannt gegeben.
06.11.2017 15:48

Der Leverkusener Konzern will den US-Rivalen für 66 Milliarden US-Dollar schlucken. Damit würde Bayer zur Nummer eins in der Branche aufsteigen. Wegen umstrittener Unkrautvernichter und genmanipulierten Saatguts steht Monsanto allerdings stark in der Kritik und ist Ziel von Sammelklagen. Bayer hat früheren Angaben zufolge inzwischen ein Drittel der erforderlichen Freigaben der Behörden erhalten./jha/he

(AWP)