Bayer streicht mit Covestro-Anteilsverkauf gut 1,2 Milliarden Euro ein

Der Pharma- und Agrochemiekonzern Bayer hat mit dem jüngsten Anteilsverkauf an seiner Kunststoff-Beteiligung Covestro wie geplant gut 1,2 Milliarden Euro eingenommen. Es seien 19 Millionen Aktien zum Stückpreis von 63,25 Euro an institutionelle Investoren verkauft worden, teilte Bayer am Mittwochmorgen in Leverkusen mit. Zum Xetra-Schluss am Vortag standen die Papiere bei 65,70 Euro.
13.09.2017 07:59

Bayer hatte seine Kunststoff-Sparte vor zwei Jahren unter dem Namen Covestro an die Börse gebracht und sich sukzessive von Anteilen getrennt. Mit dem jüngsten Verkauf, der am Dienstagabend nach Marktschluss stattfand, fiel die Beteiligung von 40,9 auf 31,5 Prozent. Beim Pensions-Treuhandverein Bayer Pension Trust liegen weitere 8,9 Prozent. Bayer bekräftigte, sich mittelfristig vollständig von Covestro trennen zu wollen.

Der Konzern ist im Umbruch: Momentan arbeiten die Leverkusener an der grössten Übernahme der Firmengeschichte - am Kauf des US-Agrochemiekonzerns Monsanto . Die 66 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme würde Bayer mit einem Schlag zur Nummer eins bei Saatgut und Pflanzenschutzmitteln machen./das/tos

(AWP)