Befesa soll Finanzinvestor Triton bis zu 625 Millionen Euro einbringen

Der Börsengang des Industrierecycling-Konzerns Befesa soll dem bisherigen Eigentümer Triton bis zu 625 Millionen Euro einbringen. Der Finanzinvestor will beim Sprung aufs Parkett knapp die Hälfte der Befesa-Anteile losschlagen, wie Befesa am Freitag in Ratingen mitteilte. Dabei sollen 14,3 Millionen Aktien zum Stückpreis von 28 bis 38 Euro an den Mann gebracht werden. Hinzu kommt eine Mehrzuteilungsoption von 2,15 Millionen Aktien. Wird diese voll ausgeübt, hat das Angebot ein Volumen von 461 bis 625 Millionen Euro - je nach Platzierungspreis.
20.10.2017 08:41

Befesa selbst fliesst bei dem Börsengang kein Geld zu. Triton will lediglich seine Anteile versilbern. Bei voller Ausübung der Mehrzuteilungsoption befänden sich künftig mehr als 48 Prozent von Befesa im Streubesitz. Der endgültige Preis für die Aktien soll etwa am 2. November feststehen. Der erste Handelstag ist für den 3. November vorgesehen - im regulierten Markt der Frankfurter Börse./stw/jha/

(AWP)