Bell: Bundeskartellamt stellt Verfahren gegen Bell Deutschland ein

Gute Nachrichten für den Fleischverarbeiter Bell aus Deutschland: Das Bundeskartellamt hat das Verfahren gegen die deutsche Bell-Tochter im sogenannten Wurstkartell-Fall eingestellt. Damit werde auch die im Juli 2014 verhängte Busse in Höhe von 100 Mio EUR hinfällig, schreibt Bell in der Mitteilung vom Freitag. Dem Unternehmen wurden im Rahmen des Kartellverfahrens Preisabsprachen vorgeworfen.
23.06.2017 18:40

Mit dem nun vom Kartellamt getroffenen Entscheid habe sich die Rechtsauffassung durchgesetzt, dass Bell Deutschland keinerlei Kartellvorwurf anzulasten sei, heisst es weiter. Man habe diese Busse von Anfang an für sach- und rechtswidrig gehalten und entsprechend gegen den ursprünglichen Entscheid des Bundeskartellamts Einspruch eingelegt. Bell hatte zum Fall auch keine Rückstellungen gebildet.

mk/ys

(AWP)