BFW plant Aktienrückkauf im Umfang von maximal 10% des Aktienkapitals

Die Immobiliengesellschaft BFW plant ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von maximal 10% des Aktienkapitals. Damit würden Aktien im Gegenwert von maximal 24,4 Mio zurückgekauft, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Das Aktienrückkaufprogramm soll durch Ausgabe von Put-Optionen umgesetzt werden und in der Zeit vom 22. März bis 4. April 2017 laufen.
09.03.2017 07:30

BFW begründet den Rückkauf in der Mitteilung mit der robusten Kapitalausstattung (Eigenkapitalquote von über 46%). Er habe zum Ziel, zusätzlich zur jährlichen Ausschüttung weiteres Kapital an die Aktionäre zurückzuführen. "BFW möchte damit ihren Aktionären die Möglichkeit einräumen, einen Teil ihrer Beteiligung mit einer Prämie gegenüber dem aktuellen Aktienkurs der Gesellschaft veräussern zu können", heisst es wörtlich dazu.

Im Details läuft der Rückkauf so: BFW wird per 22. März jeder Namenaktie A mit Nennwert von 7,50 CHF unentgeltlich eine Put-Option bzw. jeder Namenaktie B mit Nennwert von 0,75 CHF 0,1 Put-Optionen zuteilen. Jeweils 10 Put-Optionen berechtigen zur Andienung von 1 Namenaktie A zum Ausübungspreis von 47 CHF, was einer Prämie von 16% auf dem durchschnittlichen volumengewichteten Börsenkurs während der letzten 60 Handelstage entspricht.

Die Put-Optionen sind (voraussichtlich) vom 22. März bis 4. April 2017 auf einer separaten Handelslinie an der SIX Swiss Exchange handelbar. Die Ausübung findet dann am 6. April statt (europäische Optionen), die Auszahlung des Nettorückkaufpreises am 7. April. Beat Frischknecht als direkter und indirekter Hauptaktionär will laut Mitteilung am Aktienrückkaufprogramm nicht teilnehmen.

Nach erfolgtem Aktienrückkauf werde der Verwaltungsrat spätestens für die Generalversammlung 2018 die zurückgekauften Aktien zur Vernichtung beantragen und das Aktienkapital nach Zustimmung der Generalversammlung entsprechend herabsetzen, heisst es weiter.

uh/ra

(AWP)