Bierbrauer Carlsberg will nach Rückkehr in Gewinnzone weiter zulegen

Der dänische Brauereikonzern Carlsberg ist 2016 in die Gewinnzone zurückgekehrt und rechnet für das laufende Jahr mit Rückenwind aus Asien. Das operative Ergebnis werde auf vergleichbarer Basis voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen, teilte der Konzern mit Marken wie Tuborg und Holsten am Mittwoch in Kopenhagen mit. Neben einer steigenden Nachfrage aus Fernost erwartet Carlsberg-Chef Cees 't Hart günstige Währungseffekte von 350 Millionen Dänischen Kronen (47 Mio Euro).
08.02.2017 08:11

Nach einem Verlust von fast 2,9 Milliarden Kronen im Vorjahr fuhr Carlsberg 2016 einen Gewinn von 4,5 Milliarden Kronen ein. Der Konzern hat eine neue Strategie auf den Weg gebracht, die mehr teure Spezialbiere und weniger Brauereien vorsieht. Im Zuge von Standortschliessungen und dem Verkauf von Beteiligungen war 2015 der hohe Verlust angefallen.

2016 ging der Umsatz aufgrund eines geringeren Bierabsatzes um vier Prozent auf 62,6 Milliarden Kronen zurück. Der operative Gewinn sank um knapp drei Prozent auf 8,25 Milliarden Kronen. Auf vergleichbarer Basis sah es besser aus: Daran gemessen stieg der Umsatz um zwei Prozent, der operative Gewinn legte um fünf Prozent zu. Die Aktionäre sollen mit einer um elf Prozent auf zehn Kronen erhöhten Dividende an dem Erfolg teilhaben./stw/stk

(AWP)