Billigflieger Air Asia treibt Pläne für Europa-Verbindungen voran

Die malaysische Billigfluglinie Air Asia will im Sommer ihre Flüge nach Europa wieder aufnehmen. Zunächst sei eine Strecke von der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur nach London geplant, bald darauf von der thailändischen Metropole Bangkok nach Frankfurt.
22.01.2017 10:57

Dies sagte Airline-Chef Tony Fernandes der Nachrichtenagentur dpa am Rande des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos. Tickets nach Frankfurt sollten höchstens 200 Euro kosten. "Ehrlich gesagt, würde ich sie gern für noch weniger Geld anbieten. Etwa 150 Euro könnten wir uns angesichts der (niedrigen) Ölpreise durchaus leisten", sagte Fernandes.

Er hatte bereits im vergangenen Sommer angekündigt, dass seine Airline innerhalb eines Jahres auch Frankfurt anfliegen wolle. Allerdings habe sich dieser Plan verzögert, weil die für diese Strecke benötigten Airbus-Maschinen verspätet geliefert worden seien, sagte der Air-Asia-Chef.

Im Blick hat Fernandes nicht nur Europäer, die in Südostasien Urlaub machen wollen, sondern auch Asiaten, die umgekehrt Europa erkunden wollen. "Wir sehen das als gegenseitigen Markt."

Air Asia hatte bereits Verbindungen nach London und Paris angeboten. Doch die Fluggesellschaft hatte die Strecken 2012 aufgegeben, weil die Maschinen zu klein und die Kerosinpreise zu hoch waren.

Nun will Fernandes das Streckennetz auch auf die andere Seite des Pazifiks ausdehnen. Er hoffe, dass Asiens erste Billigairline von Mai oder Juni an auch Hawaii anfliegen kann. Es wäre das erste Ziel in den USA für Air Asia.

(AWP)