BKW hat 2016 mehr verdient - Dividende bleibt unverändert

Der Energiekonzern BKW hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 bei höherer Leistung mehr verdient. Die Gesamtleistung stieg in einem erneut von sinkenden Strompreisen geprägten Jahr um 8,0% auf 2,86 Mrd CHF. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte um 0,5% auf 384 Mio CHF zu. Und unter dem Strich resultierte ein um 13% höherer Reingewinn von 322 Mio CHF.
16.03.2017 07:45

Nebst "konsequentem Kostenmanagement" habe das "markant gewachsene Dienstleistungsgeschäft" geholfen, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Nahezu verdoppelt hat sich 2016 das Dienstleistungsgeschäft, das mit 565 Mio erstmals über eine halbe Milliarde Umsatz erzielt hat, wie es heisst.

Den Aktionären schlägt die BKW derweil die Ausschüttung einer zum Vorjahr unveränderten Dividende von 1,60 CHF je Aktie vor.

Mit den vorgelegten Zahlen übertrifft BKW die Prognosen von Analysten. ZKB bzw. Research Partners hatten eine Gesamtleistung von 2,84 Mrd bzw. 2,81 Mrd und einen Reingewinn von 268 Mio bzw. 252 Mio CHF geschätzt.

Der operative Cash Flow vor Veränderung des Nettoumlaufvermögens und gezahlten Ertragssteuern erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 76 Mio auf 486 Mio CHF. Und die Nettoverschuldung stieg per Stichtag - bedingt durch die Akquisitions- und Investitionstätigkeit - um 147 Mio auf 439 Mio CHF.

Für 2017 erwartet die BKW ein operatives Ergebnis im Bereich des Vorjahres. Das Marktumfeld sei durch sinkende Strompreise geprägt, heisst es. Das Netzgeschäft werde sich stabil entwickeln und erneut ein wichtiger Ertragspfeiler sein.

pr/uh

(AWP)