BLKB investiert zweistelligen Millionenbetrag in seine Niederlassungen

Die Baselbieter Kantonalbank (BLKB) will in den kommenden vier Jahren einen "mittleren zweistelligen Millionenbetrag" in ihre Niederlassungen investieren. Das Angebot werde dem sich verändernden Kundenverhalten angepasst und auf die Beratung fokussiert, teilte die Bank am Freitag mit. 18 Niederlassungen sollen zu "Beratungsbanken" und drei weitere zu "Selbstbedienungsbanken" nach dem Muster der Filiale Lausen werden.
31.03.2017 07:55

Die Anforderungen an eine moderne Bankfiliale hätten sich verändert, wird der Leiter Privatkunden, Kaspar Schweizer, in der Mitteilung zitiert. Die Neuausrichtung ihrer Niederlassungen habe die BLKB im Austausch mit Kunden und Nicht-Kunden erarbeitet, wobei die Bank in den vergangenen Monaten mehrere Workshops und Umfragen durchgeführt habe.

Nach dem neuen Konzept sollen Liestal, Arlesheim und Binningen zu Beratungsbanken mit Zentrumsfunktion werden, wo Kunden Zugang zu einem "umfassenden Serviceangebot" haben. Dazu sind 15 weitere Beratungsbanken geplant, wo Besucherinnen und Besucher von einem Beratenden in Empfang genommen werden und Begleitung in allen Anliegen erhalten. Selbstbedienungsbanken sind ausser in Lausen in Füllinsdorf, Birsfelden und Münchenstein geplant. Dagegen wird der Standort Reigoldswil im Verlauf des Jahres aufgehoben.

Starten soll der Umbau der Standorte im Sommer 2017 mit der Kundenzone am Hauptsitz in Liestal, gefolgt von Bubendorf und Allschwil. 2018 sind die Umbauten in Füllinsdorf, Oberwil, Arlesheim, Laufen und Muttenz geplant. Vorgesehen sei, dass bis im Jahr 2021 sämtliche Neiderlassungen erneuert sind. Die Umsetzung werde jährlich überprüft und bei Bedarf angepasst.

BLKB-CEO John Häfelfinger, der Anfang Jahr die Leitung der BLKB vom langjährigen Geschäftsleitungs-Präsidenten Beat Oberlin übernommen hatte, stellte bereits im Februar an der Bilanzmedienkonferenz Investitionen in das Filialnetz in Aussicht. Das Baselbiet gehöre schliesslich zu den Gebieten mit der tiefsten Banken-Filialdichte der Schweiz, hatte er damals erklärt.

tp/cf

(AWP)