BMW stagniert bei Juli-Absatz

Der Autobauer BMW hat im Juli nur knapp mehr Autos verkauft als vor einem Jahr. Der Absatz stieg im vergangenen Monat um 0,4 Prozent auf 180 726 Autos, wie das Dax -Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Das Plus kam vor allem von der Kleinwagenmarke Mini. Die Stammmarke BMW, die im vergangenen Jahr die Krone unter den Premiummarken an den Stuttgarter Rivalen Daimler mit seiner Hausmarke Mercedes-Benz verlor, verkaufte mit 153 511 Autos nur 0,1 Prozent mehr.
10.08.2017 09:03

Das Hauptaugenmerk von BMW liege derzeit auf der Profitabilität, sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. In den USA blieben die Marktbedingungen schwierig, zudem belaste der Modellwechsel beim neuen 5er und dem Familiengeländewagen X3. BMW hatte mehrfach betont, beim Wettlauf unter den Premiummarken für Stückzahlen nicht auf Rendite verzichten zu wollen. Im Gesamtjahr hat BMW insgesamt bisher 4,3 Prozent mehr Autos abgesetzt./men/fbr

(AWP)