BMW verdient im Kerngeschäft besser - Zuwächse auch im Konzern

Der Autobauer BMW kann trotz Diskussionen um Dieselfahrverbote weiter deutlich zulegen. Der Umsatz kletterte im zweiten Quartal um 3,1 Prozent auf 25,8 Milliarden Euro, wie das Dax -Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs um 7,5 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro. Das war mehr als von Analysten zuvor erwartet. Dabei half eine bessere Ertragskraft in der Autosparte, hier stieg die operative Marge von 9,5 Prozent vor einem Jahr auf 9,7 Prozent. Einige Analysten hatten mit einem deutlich niedrigeren Wert gerechnet. Seit einigen Jahren hat BMW auf Jahressicht mit einem Rückgang der Marge zu kämpfen, auch weil der Konzern viel Geld in die Entwicklung von Elektroantrieben gesteckt hat. Mit neuen Modellen will Chef Harald Krüger die Marge wieder nach oben treiben. Unter dem Strich verdiente BMW mit 2,2 Milliarden Euro knapp 14 Prozent mehr./men/stb
03.08.2017 08:00

(AWP)