Bobst steigert 2016 den Gewinn - Dividende erhöht

Der Verpackungsmaschinenhersteller Bobst hat im Geschäftsjahr 2016 ein deutlich besseres Ergebnis erzielt als im Vorjahr und auch die Profitabilität verbessert. EBIT und Reingewinn steigerte Bobst jeweils um rund einen Viertel auf 103,7 Mio, resp. 84,3 Mio. Die EBIT-Marge zog um 0,9 Prozentpunkte auf 7,2% an, wie das Unternehmen am Donnerstag schreibt.
02.03.2017 07:10

Der Umsatz wuchs im Berichtsjahr um 8,7% auf 1,45 Mrd CHF. Das kommt nicht überraschend, nachdem Bobst bereits im Dezember ein Umsatzwachstum auf leicht über 1,4 Mrd in Aussicht gestellt hatte. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Akquisitionen wuchs die Gruppe organisch um 6,7%. Im Ausweis gilt es zu beachten, dass Bobst aufgrund der Rechnungsumstellung von IFRS zu Swiss GAAP FER die Ergebnisse aus dem Vorjahr angepasst hat.

Mit den Ergebnissen hat Bobst die Vorgaben der Analysten übertroffen. Beim Gewinn hatten die ZKB mit 73,8 Mio CHF und Research Partners mit 73,3 Mio gerechnet. Den EBIT erwarteten die Analysten der beiden Häuser bei 99,8 Mio bzw. 98,0 Mio.

Den Aktionären schlägt der Verwaltungsrat eine Dividendenerhöhung auf 1,70 CHF je Titel nach zuvor 1,25 CHF vor. Damit hatten die Analysten der ZKB gerechnet.

Nebst dem Wachstum und der guten Auslastung der Produktionskapazitäten hätten auch Verbesserungsmassnahmen zur Steigerung der Profitabilität geführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Derweil geht Bobst für 2017 von einem "weiteren unberechenbaren Jahr" aus. Die Art und Weise, wie Länder unter neuer politischer Führung regiert würden, könne den Welthandel beeinflussen und seine Dynamiken verändern.

Vor diesem Hintergrund bestätigt Bobst die im Dezember veröffentlichte Prognose. Die Gruppe rechnet im laufenden Jahr, einen mit 2016 vergleichbaren Umsatz zu erzielen. Ausserdem dürfte sich auch der EBIT auf Vorjahresniveau bewegen.

mk/ra

(AWP)