Börsengang von Eon-Tochter Uniper im Zeitplan - Keine Klagen

ESSEN (awp international) - Der Aufspaltung des Energiekonzerns Eon steht nichts mehr im Wege. Es seien keine Klagen gegen den Beschluss der Hauptversammlung eingegangen, die klassischen Grosskraftwerke und den Energiehandel in das neue Unternehmen Uniper auszugliedern, teilte Eon am Mittwoch in Essen mit. Damit könne Uniper wie geplant im September an die Börse gehen. Der genaue Termin für dem ersten Handelstag ist noch offen. Das hängt nur vor allem vom Prozedere bei der Finanzaufsicht ab. Der Hauptkonzern konzentriert sich künftig auf Ökostrom, Netze und Energievertrieb.
20.07.2016 10:32

"Wir gehen jetzt davon aus, dass wir die Börsennotierung der Uniper SE im September realisieren können", erklärte Eon-Chef Johannes Teyssen. "Damit liegen wir voll im Plan." Die Eon-Aktionäre hatten im Juni mit einer Mehrheit von 99,7 Prozent der radikalen Neuausrichtung zugestimmt. Vorgesehen ist, dass im ersten Schritt gut 53 Prozent der Uniper-Aktien über die Börse an die Eon-Anteilseigner gegeben werden. Mittelfristig will Eon dann die übrigen Anteile verkaufen. Ende 2014 hatte Eon seine Aufspaltungspläne vorgestellt und seitdem an den Details gearbeitet./enl/she

(AWP)