Verbindungstechnologie - Bossard erzielt Rekordgewinn und erhöht die Dividende

Das auf Verbindungstechnologie spezialisierte Unternehmen Bossard hat im Geschäftsjahr 2016 sowohl mit dem EBIT als auch mit dem Reingewinn klar zugelegt und damit ein neues Rekordniveau erreicht.
08.03.2017 06:57
Bossard-Lastwagen vor dem Firmengebäude in Steinhausen.
Bossard-Lastwagen vor dem Firmengebäude in Steinhausen.
Bild: cash

So stieg der operative Gewinn auf Stufe EBIT um knapp 12 Prozent auf 78,5 Mio Franken zu und die EBIT-Marge um 60 Basispunkte auf 11,3 Prozent. Dieser Leistungsausweis stütze sich auf ein Produkt- und Dienstleistungsangebot ab, das in den vergangenen Jahren stetig erweitert worden sei, teilt Bossard am Mittwoch mit. Einen wichtigen Beitrag dazu hätten auch die Akquisitionen geleistet. Wie sich aus der Rentabilitätsentwicklung ablesen lasse, seien alle Übernahmen erfolgreich ins Konzerngefüge integriert worden.

Der Reingewinn erhöhte sich um 15 Prozent auf 62,4 Mio Franken. Entsprechend der Ausschüttungspolitik, welche die Auszahlung von 40 Prozent an die Aktionäre vorsieht, soll die Dividende auf 3,30 Franken je Aktie erhöht werden, nach 3 Franken im Vorjahr. Bossard hat damit die Schätzungen der Analysten leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 77,4 Mio Franken und für den Reingewinn vor Minderheiten bei 60,6 Mio.

Der Umsatz war bereits im Januar bekanntgegeben worden. Er wuchs 2016 insgesamt um 5,9 Prozent auf 695,0 Mio Franken, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 5,0 Prozent. Insbesondere in Europa und den USA verbuchte das Unternehmen ein Plus, während Asien nur geringfügig zulegte. In den USA machte sich im vierten Quartal eine Übernahme positiv bemerkbar.

Für das Jahr 2017 zeigt sich das Unternehmen "grundsätzlich positiv", was das Wachstumspotential betrifft. Dies auch, weil sich zuletzt wichtige makroökonomische Indikatoren stabilisiert hätten und nun deutlicher nach oben tendieren würden, wie es heisst. So strebe Bossard für das laufende Jahr einen Umsatz zwischen 750 und 760 Mio Franken an, dies unter Annahme gleicher Währungsverhältnisse wie 2016 und ohne grundlegende Veränderungen in den Marktregionen.

(AWP)